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Das Schloss Aystetten

Das Schloss Aystetten wurde erstmals 1428 urkundlich als Lehen des Bischofs von Augsburg an die Familie von Langenmantel erwähnt. In den folgenden 250 Jahren kam es zu mehrfachem Besitzerwechsel. Im 30-jährigen Krieg (1618-1648) fast vollständig zerstört, erfolgte erst anno 1693 der Wiederaufbau durch Leonhard Carl Sulzer (heutiger Südteil mit eindrucksvollen Barockstuckdecken). 1729 geht das Schloss an Christian von Münch, der es 1740 auf die doppelte Größe erweiterte, neue Wirtschaftsgebäude errichtete und zusätzliche Gärten anlegte. Seit 1858 ist das Baujuwel im Besitz der Familie von Stetten.

Die Kaufmanns- und Patrizierfamilie von Stetten ist seit 1426 in Augsburg ansässig. 1538 erfolgte die Aufnahme ins Patriziat, seit 1548 gehören sie dem Reichsadel an. Im 18. Jahrhundert war die Familie die bedeutendste des evangelischen Patriziats und hatte großen Einfluss auf Politik und Geistesleben der Stadt Augsburg.

Besonders bekannt ist das Schloss Aystetten für das 1740 entstandene Porzellanzimmer. Bei der baulichen Erweiterung Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Raum mit wertvollen Fayencefliesen im chinesischen Stil ausgestattet. Viel Licht und eine Stuckdecke im luftigen Rocaillestil unterstreichen die freundliche und helle Stimmung des Raumes.
 

Weitere Informationen zum Schloss Aystetten und den dortigen Veranstaltungen finden Sie unter der hauseigenen Homepage www.schloss-aystetten.de
 

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